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Deutschlands Beteiligung an FAIR



Die Bundesrepublik Deutschland hat am 4. Oktober 2010 in Wiesbaden mit sechs Partnerstaaten das FAIR-Übereinkommen unterzeichnet. Deutschland ist der größte Geldgeber von FAIR, dessen Gesamtkosten sich auf 1.262 Millionen  Euro (Preisniveau von 2005) belaufen. Das Bundesland Hessen beteiligt sich mit 10 Prozent an der Gesamtfinanzierung des Projekts.

Der Bund und das Land Hessen kommen zudem für zusätzliche, standortbedingte Kosten in Höhe von 95 Millionen Euro (Preisniveau von 2005) auf, etwa für die Stabilisierung des Baugrunds.

Deutscher Gesellschafter und mit knapp 75% größter Anteilseigner der FAIR GmbH ist die GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH.

GSI ist für den Bau und die Inbetriebnahme der FAIR-Beschleunigeranlagen verantwortlich. Neben direkten Beistellungen von Beschleunigerkomponenten im Wert von 219,5 Millionen € (davon 183,7 Millionen € von GSI und 35,8 Millionen € vom Forschungszentrum Jülich) schließt dies technische Betreuungsleistungen der GSI für die Beschleuniger im Wert von mehr als 110 Millionen € ein. Hinzu kommen ca. 25 Millionen € an Investitionsleistungen für die FAIR-Experimente.

GSI trägt mit seinem Budget darüber hinaus zur Campusentwicklung am Standort Darmstadt bei, um diesen  für die erwarteten ca. 3000 FAIR-Nutzer pro Jahr vorzubereiten.

Die FAIR GmbH trägt die Verantwortung für den Hoch- und Tiefbau während der Errichtungsphase und den Betrieb der FAIR-Beschleunigeranlage nach der Fertigstellung.

Bereits seit mehr als zehn Jahren konzipieren und entwickeln Wissenschaftler/innen und Ingenieure/Ingenieurinnen der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH in Darmstadt zusammen mit ihrem internationalen Netzwerk in Forschung und Beschleunigerbau die neue Anlage FAIR. Die Entscheidung Deutschlands für die Realisierung von FAIR geht auf eine Empfehlung des deutschen Wissenschaftsrats zurück. Diese Empfehlung wurde international evaluiert und bekräftigt durch die Aufnahme von FAIR in Europas Forschungsfahrplan für Großgeräte, der Roadmap des European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI) und die Positionierung als Projekt höchster Priorität des Nuclear Physics European Collaboration Committee (NuPECC). Mit der Investition in die Hochtechnologie von FAIR wollen die Partner ihre Rolle in der globalen Wissenschaft stärken. Gleichzeitig lässt sich ein solches Großprojekt nur innerhalb internationaler Kooperationen verwirklichen.

Die FAIR-Beschleunigeranlage wird die bestehende GSI-Beschleunigeranlage und ihre Forschungsmöglichkeiten signifikant auf ein Niveau erweitern, welches ohne die internationale FAIR-Partnergemeinde nicht realisierbar wäre.

Deutsche Vertreter bei FAIR:

 

Georg Schütte, State Secretary, German Ministry of Education and Research (BMBF)
  - Chair of FAIR Council (supra partes)

Volkmar Dietz, BMBF
  - Delegate to FAIR Council

Karlheinz Langanke, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH and Facility for Antiproton and Ion Research in Europe GmbH
  - Delegate to FAIR Council

Oda Keppler, BMBF
  - Delegate to Administrative and Finance Committee (AFC)

Klaus Blaum, Max Planck Institute for Nuclear Physics
  - Vice Chair of Joint Scientific Council (FAIR and GSI)

Christine Fey, BMBF
  - Advisor to the German delegation to FAIR Council

Aline Funk, BMBF
  - Advisor to the German delegation to AFC

Ulrike Mattig, Hessen State Ministry of Higher Education, Research and  the Arts (HMWK)
  - Advisor to the German delegation to FAIR Council
  - Advisor to the German delegation to AFC

Dieter Prasuhn, Institute for Nuclear Physics at Forschungszentrum Jülich GmbH
  - Spokesperson of High Energy Storage Ring (HESR) Consortium


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